Autor: julimer2014 (Seite 1 von 2)

Erntedank im Kleinen Garten

Eine schöne Gartensaison nähert sich dem Ende. Auf den Beeten ist gerade einiges zu Ernten. Mais, Katroffeln, Tomaten, Amaranth, Yacun, Rote Bete, Zucchini und Co. wollen wir am 13.10. zu leckerem Essen verarbeiten.

Ab 14:00 treffen wir uns im Garten. Bei Lust und Laune schmeißen wir den Lehmofen an. Dann wird bei guter Laune geerntet und hier und da gewerkelt, um den Garten winterfest zu machen. So gegen 17:00 fangen wir an zu schnibbeln um ab 18:00 Abendbrot zu machen. Entweder Suppe oder Pizza aus dem Lehmofen.

Später dann gemütlich beeinander sitzen, Geschichten erzählen, Musik machen??? Der Abend wird so schön, wie wir ihn machen!!! Bringt gern Freunde mit!

 

Erste Ernte und Start der Gartensaison

Die Vögel zwitschern wie verrückt, die Temperaturen steigen und der Garten atmet wieder auf.  Und siehe da es lässt sich prompt die erste Ernte einfahren: Unser Feldsalat hat sich selbst ausgesäht und versorgt uns jetzt schon mit Vitaminen frisch aus dem Garten. Lecker!

Das motiviert doch sehr zum loslegen und die anderen Pflanzenkollegen mit ins Beet holen. Dafür ist einiges zu tun! Wir wollen aufräumen, die Beete vorbereiten, Pflanzen auf der Fensterbank vorziehen, die Regenrinne reparieren, einen guten Kompost ansetzen, das Gewächshaus ausbessern, die Schnecken bändigen, gemütlich zusammen Kaffee trinken und und und….

Es geht wieder los. Der beste Zeitpunkt zum spontan vorbei schauen ist Dienstag ab 16:30 zu unserer offenen Gartenzeit. Wir freuen uns auf sonnige Stunden im Garten 🙂

Erntedank

p1010581Wir wollen den Herbst und unsere Ernte feiern! Dafür schmeißen wir unseren Lehmofen an und machen Pizza. Bringt gern euren Lieblingspizzabelag mit!

Wir freuen uns drauf!

Eure kleinen Gärtner

Wo die wilden Gärtner leben – Sommerferiencamp im Kleinen Garten

„Das ist eine Brombeere. Probier mal.“

„Aber ich mag kein Obst“

„Auch nicht, wenn du es SELBER geerntet hast? Da wär ja die ganze Arbeit umsonst.“

„Na gut, eine.“

„Nimm die hier, die ist schon ganz groß, weich und saftig“

„Ok“. Ruhe. Schmatzen. „Mhhhh. Lecker. Ich mag ein neues Obst.“
Dies war eine der vielen kleinen Begebenheiten, die das Sommerferiencamp im Kleinen Garten zu etwas ganz Besonderem machten.

Vom ersten bis fünften August wuselten 13 Kinder zwischen 7 und 12 durch den Gemeinschaftsgarten „Kleiner Garten“ und erkundeten dort spielerisch die Natur. Ein Team von PädagogInnen und GemeinschaftsgärtnerInnen begleitete Sie dabei. Benedikt vom ÖIZ, Sarah und Julie vom Jungen Gemüse organisierten das Camp und holten sich zur Verstärkung für den Lehmofenbau noch Adrian und Vincent mit dazu. So konnte das erste Sommerferiencamp in einem der UFER-Projekte e.V. Gärten starten.

Von Höhlen bauen aus Weidenruten, über Wasserspiele am Bach, Ernten von Gemüse und Brombeeren bis hin zu einer Tour durch den botanischen Garten gab es viel zu erleben. Dabei konnten die Kinder sich größtenteils selbstbestimmt durch den Garten bewegen und sich austoben. So kamen sie an einem Regentag von ganz allein auf die Idee kreative Wassersammelmethoden zu entwickeln und Ressourcen zu speichern.

Das Highlight war aber sicherlich der Bau unseres Lehmofens. Hier lernten die Kinder und wir, wie aus einfach zu beschaffenden Ressourcen wie Lehm und alten Ziegeln ein Ofen konstruiert werden kann. Der wohl spannendste Moment des Camps war der, an dem die Schablone des Gewölbes aus dem Bauwerk gezogen wurde und die Ziegelsteine wie durch ein Wunder fest zusammen hielten. Wahnsinn! Doch auch das Mischen des Lehms und abdichten des Ofens machten uns viel Spaß. Am Ende wurde das Bauwerk dann noch mit Scherbenmosaiks verschönert.
Am Freitag feuerten wir den Ofen das erste mal an und probierten ein von den Kindern gewünschtes Rezept aus: „Schlemmerbrot“. Ein mit Käse und selbstgemachter Kräuterbutter gefülltes und im Ofen überbackenes Brot.

Dafür mussten wir den Ofen 1 ½ Stunden anfeuern und gut auf das Feuer achten, anschließend wurde die Glut aus dem Ofen genommen und das Brot hineingeschoben. Die Schamottsteine und die dicke Ziegelwand hielten genug Wärme im Ofen um unser Essen zu erhitzen.

Ziel des Camps war es, den Kindern ganz praktisch Wissen über ökologische Zusammenhänge, gesunde Ernährung, Gärtnern und Partizipation zu vermitteln. Dafür bereiteten wir keine theoretischen Inputs vor, sondern proboierten gemeinsam viel aus und beantworteten Fragen. „Wo steht denn hier der Lauch?“, „Warum schmeißen wir die Gemüseabfälle auf den Kompost?“, „Woher kommt der Lehm?“, „Warum gibt es zum Mittag kein Fleisch?“, „Was wächst da?“ Beim beantworten dieser Fragen spielte sich in den Kinderköpfen deutlich sichtbar einiges ab. Auch beim Umgang miteinander konnten einige Kinder in dieser Woche viel lernen. Zum Beispiel beim Morgenkreis, wo wir das Tagesprogramm gemeinsam planten und jede Stimme zählte.

Es ist erstaunlich, wie schnell so eine Woche vergehen kann. Zwischen bauen, spielen, erkunden und essen flog die Zeit davon und schon war das Camp vorbei.

Wir planen für das nächste Jahr eine Wiederholung!

Das war unser Sommerfest

Es sah schon ziemlich grau aus, als wir unsere Gartenbar am 3. Juli eröffneten um unser Sommerfest zu feiern und pünktlich zum Begin der Festlichkeit zog ein kleiner Sturm auf und Regtropfen kitzelten uns auf der Nase. Doch zum Glück haben wir in dieser Saison schon eine Plane aufgehangen und ein Terassendach am Haus gebaut.

Schlechtes Wetter macht uns also nichts mehr aus. Gefeiert wird immer, vor allem an diesem Wochenende. Es war immerhin der 5 jährige Geburtstag unseres Vereins UFER e.V.! Freitag Abend gab es schon eine große Sause im Hechtgrün, gefolgt von einem Brunch und Kirschernte im Gorbitzer Gemeinschaftsgarten, einem feierlichen Konzert mit Rede von unseren 3 UFER-Bufdis im Johanstädter Gemeinschaftsgarten, wo alles begann und zu guter letzt eben ein entspanntes Sommerfest im Kleinen Garten.

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Gegen 4 verzog sich das Unwetter und die Sonne ließ sich blicken. Mit ihr auch einige neugierige BesucherInnen aus der Nachbarschaft, die sich bei Kaffee und Kuchen im Garten umschauten und aufmerksam die Infokarten der Gartenschatzsuche lasen, die wir überall im Garten verteilt hatten. Ein ganz besonderer Gast war auch unsere Gartenkatze, die sonst meist ganz scheu den Garten verlässt, sobald wir aufkreuzen, zu unserem Fest aber fast den ganzen Tag durchs grün schlenderte und sich kraulen ließ.

Spannung kam auf beim Kirschkernweitspucken. Einige Mitspieler nutzten gar akrobatische Sprünge, um zu gewinnen oder einfach frecherweise Mitspieler zu bombardieren. Die Kirschen dafür hatten wir am Tag zuvor am reich behangenen Baum im Gorbitzer Gemeinschaftsgarten geerntet.

Am Abend wurde dann das Lagerfeuer entzündet und bei Kartenspiel und Gitarrenklängen lustig beeinander gesessen.

Danke UFER e.V. für die organisatorische Unterstützung des Gartens, Danke an alle Gärtner fürs ermöglichen des Festes und was so aus dem Garten geworden ist, Danke an Jochen für das geliehene Kompostklo und Gesine für die schönen Fotos. Gratulation an unser Garten-Hochzeitspaar vom Samstag.

Bis bald im Garten!

Gartenyoga mit Lars

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Der Sommer naht und wir können unsere Aktivitäten wieder mehr nach draußen verlagern.

Warum also nicht mal Yoga im Garten machen? Diesen Juni wollen wir das im Kleinen Garten mal ausprobieren. An 3 Sonntagen im Juni wird Lars, als ausgebildeter Yogalehrer (BYV) seine Erfahrung und Freude am Yoga weitergeben und mit uns zusammen Hatha Yoga im Garten praktizieren. Er bietet ganzheitliches Yoga auf allen Ebenen deines Seins an. Hier stärkst du deinen Körper, sammelst neue Lebenskraft und befreist deinen Geist.

Einmal richtig Durchatmen im entspannten Umfeld des Kleinen Gartens.  Das wollen wir probieren.

Am 12., 19. & 26. Juni heißt es also Gartenyoga mit Lars. Immer 18:00 im Kleinen Garten. Bringt bitte eure Yogamatte oder Handtuch und eine kleine Spende für Lars mit.

Früüühling – die 3. Saison im Kleinen Garten

In der Planungswerkstatt im Februar trafen sich 17 Menschen und träumten von Projekten, die wir dieses Jahr im Garten umsetzen wollen. Einiges ist schon passiert seit dem und vieles wird noch passieren. Hier ein kleiner Überblick:

 

 

Unter anderem wollen wir eine gute Fruchtfolge auf den Beeten anlegen, um den Boden zu schonen. Auch Experimente der Mischkultur werden wir ausprobieren. Dafür ziehen viele GärtnerInnen zu Hause auf der Fensterbank Pflanzen vor, die nach und nach ins Freie dürfen. In einem der Beete soll ein Wurmturm enstehen, der den Umliegenden Boden schnell mit wichtigen Nährstoffen versorgt.

Wir haben 3 Hochbeete gebaut, um mehr Beetfläche und die Möglichkeit von Einzelbeeten zu schaffen. Hier können individuelle Gartenexperimente gestartet werden.

Als großes Bauprojekt für dieses jahr wollen wir am Schuppen eine Terasse mit Sommerküche anlegen. Dafür suchen wir noch Hilfe beim Planen und Bauen.

Am 29.5. wird im Garten ein Workshop zum Thema Pilzzucht stattfinden. Hier werden wir Baumstämme mit Pilzkulturen beimpfen und dann hoffentlich kulinarische Highlights erleben!!! Das Team von den Seitentrieben hat auch an anderen Orten viele schöne Workshops rund ums Gärtnern geplant.  Am 23.4. findet als Auftakt der Saison eine Radtour zu einigen Dresdner Gemeinschaftsgärten statt. Treff ist um 10:30 im Apfelgarten Strehlen.

Geplant ist auch mindestens 1 großes Sommerfest, denn unser Verein UFER e.V. feiert dieses Jahr seinen 5. Geburtstag. Hip, Hip, Hurraaaaa! Dazu bald mehr Infos. Willst du mitorganisieren? Dann meld dich gern bei email hidden; JavaScript is required je mehr Menschen mitmachen, desto schöner und bunter wird das Fest!

In den Sommerferien wollen wir vom 1. – 5.8. den Garten für ein Bildungsangebot des Jungen Gemüses nutzen. Unter dem Motto „Wo die wilden Gärtner wohnen“ werden hier Natruerfahrung, Bauprojekte und Gartenentdeckung für Kinder von 7-12 angeboten. Details findest du hier.

Und das ist nur der Anfang…. Garten wir kommen!!!!!

Winterschlaf und Schneetreiben

Kalt ist es geworden draußen vor der Tür.

Es ist die Zeit der Stille. Unter der Schneedecke hat der Boden die nötige Ruhe, um sich auf die nächste Saison des Wachsens vorzubereiten.  All der Trubel, die Bienen, Vögel, schnell wachsenden Brombeerhecken, Mangold, Kürbis, Kräuter, ja sogar die Nacktschnecken haben sich zurück gezogen.

Das können wir Menschen uns zum Vorbild nehmen.  Akzeptieren, dass es im schnellen Lauf des Lebens auch Pausen geben muss, um wieder Kraft zu tanken. Das Geduld in einer schnelllebigen, komlpexen Zeit sehr wichtig ist.

Danke an Rick für die schönen Fotos!

Ein schöner Herbsttag

Langsam färben sich die Blätter, die Tage werden kürzer, die Mütze muss aufgesetzt werden. Auch den Pflanzen im Garten wird langsam kalt. Die warmduscher (Tomaten und Co) haben schon schlapp gemacht und nur noch ein paar harte Sorten wie Weißkohl, Grünkohl, Mangold und Kräuter halten die Stellung.

Das ist für uns die Zeit den Garten winterfest zu machen und in seine wohlverdiente Ruhepause zu schicken.

An einem schönen Sonntag im Oktober haben wir uns getroffen um gemeinsam das Gewächshaus abzudichten, die Beete abzudecken, aufzuräumen, Bäume zu beschneiden, die fiese Brombeerhecke zu bändigen, unterkünfte für asylsuchende Igel und Hochbeete für die nächste Saison zu bauen.

Da war ganz schön was los im Garten! Und zum Abschluss des Werkeleinsatzes gab es eine schöne Kürbis-Kartoffel-Suppe aus unserem Gartengemüse. Mhhhhh… Langsam wurde es dunkel und wir haben es uns noch ein Stündchen am Feuer gemütlich gemacht.

Für die nächsten Wochen haben wir noch ein paar kleine Bau- und Aufräumprojekte. Dienstags wird es jetzt schon sehr früh dunkel. Wer mag und es schafft kann auch 15 Uhr schon in den Garten kommen.

Jetzt kommt die Zeit des Werkelns und Pläne schmiedens für die nächste Saison.  Inspiration kann sich gern auch in der offenen Werkstatt Rosenwerk geholt werden, da ist diese Woche Werkstattfestival.
Hier beteiligen sich auch die Gärten mit einem Workshop, in dem gemeinsam Gartenmöbel gebaut werden.
Kommt vorbei.

Kräuter im Garten

Neben der wohl größten Sonnenblume Strehlens, die ihr hier im Video über das Gartennetzwerk Dresden begutachten könnt

gibt es im Garten gerade ganz viele Kräuter zu sammeln. Unsere Kräuterspirale ist voller leckerer Gewächse. Hier findest du: Rosmarin, Salbei, Minze, Zitronenmelisse, Schnittlauch, Kapuzinerkresse, Oregano und einiges mehr. Verschiedene Kräutersorten wachsen auch am kleinen Hangbeet an der Grenze zum Beerenstreifen.

Bedien dich dran! Nimm dir ein paar Stengel mit.  Mach zu Hause Tee draus oder würze deine regionale Kürbissuppe damit 😉 Dabei gibt es eigentlich nur zwei Regeln: Nimm niemals alles weg, sonst geht die Pflanze ein und die anderen haben nix mehr davon und schneide möglichst einen Stengel kurz über der letzten „Kreuzung“ also dem Punkt, an dem die Blätter raus wachsen ab. So kann das Kraut gut nachwachsen. Dies gilt bei allen Kräutern außer der Kapuzinerkresse: die wächst so schnell nach, dass sich sogar Naturperücken daraus basteln lassen 😉  Hier kannst du einfach Blätter und Blüten für den Salat und zum Topping für warme Gerichte sammeln.

Auch Mangold, Brennessel und Rote-Beete Blätter lassen sich super in der heimischen Küche zu Salat, gedünsteter Beilage oder zum Smoothie (in Kombination mit Äpfeln von unserem Apfelast) verarbeiten.

mhhhhhh!

 

 

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