Monat: September 2014

Workshop am 26. 9. im Kleinen Garten

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Blubber! … Ernte haltbar machen

Wohin mit all den Herbstäpfeln? Quillt dein Gemüsefach über?
Und was kannst du eigentlich noch alles machen mit deiner Ernte, den gefundenen und gesammelten Schätzen?
Gesine und Julia laden Dich in den Kleinen Garten in Strehlen ein und möchten mit dir die vielfältigen Möglichkeiten der Haltbarmachung erkunden.
Von simple wie Einkochen und Trocknen bis ausgefallen wie Chutney und Fermentation. Freu Dich mit uns auf Geschmacksexplosionen, blubbernde Töpfe und viele neue Anregungen.
Bring bitte 2–3 Schraubgläser mit, wenn du das frisch Zubereitete mit nach Hause nehmen möchtest. Wir freuen uns auf Dich!

Freitag, 26. September
16 bis 19 Uhr
Kleiner Garten in Strehlen, Zugang über Mary-Krebs-Straße/Netto-Parkplatz

Wir freuen uns auf Euch
Julia & Gesine

Ein Workshop aus der Veranstaltungsreihe »Seitentriebe« des Gartennetzwerks Dresden.

Lokale Agenda 21 Wettbewerb

LOkaleAgenda

Nach einem Gartentag fahre ich nach Hause, setze mich an meinen Schreibtisch, beiße in einen der saftigen Äpfel, die gerade vom Apfelbaum fallen und mache, was Gärtner_innen der heutigen Zeit eben auch tun müssen: ich werfe einen Blick in mein e-mail Postfach.

Hui und was ich da sehe lässt mich kurz inne halten: „Dresdner Agenda 21 – Wettbewerb 2014 Nominierung als Projekt für den Publikumspreis“ steht da geschrieben.

Aber eins nach dem anderen: Der Garten war von uns ja schon immer als ein Projekt geplant, in dem eben nicht nur gegärtnert und gewerkelt werden soll, sondern, dass auch als Nachbarschaftstreffpunkt und Ort der Naturerfahrung dienen soll. Wir wollen einen Garten zum staunen, lernen und experimentieren des nachhaltigen und bewussten Umgangs mit der Natur wachsen lassen.

Die Lokale Agenda 21, ein Netzwerk zur Förderung nachhaltiger Aktivitäten, schreibt einen jährlichen Preis für bürgerschaftliche Projekte aus, die auf soziale, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit achten. Und da dachten wir in unserer Beschwingtheit, das machen wir ja auch, versuchen wir doch mal uns auf diesen Preis zu bewerben. Immerhin winken 1.000 Euro Preisgeld, die wir für die im nächsten Jahr anstehenden Umstrukturierungsmaßnahmen, Workshops und Projekte gut gebrauchen könnten.

Wir haben uns nie eine große Chance ausgemalt, aber aus Bewerbungen von 23 Projekten wurden wir neben 4 weiteren Projekten für den Publikumspreis nominiert.

So und nun liebe Freunde kommt ihr ins Spiel. Bei einem Publikumspreis entscheidet ihr, wer ihn bekommt. Wir würden uns also riesig freuen, wenn ihr im Zeitraum vom 15. bis einschließlich 21. September 2014 auf www.dresdner-agenda21.de  eure Stimme für uns abgebt.

Erzählt gern auch euren Nachbar_innen, Freund_innen, Familie, Kolleg_innen und Bekannten von uns und kommt gern auch mit ihnen zur offenen Gartenzeit immer Dienstags ab 16.30 Uhr vorbei.

Wir freuen uns auf euch.

 

Hechtfest 2014

Feste feiern, wie sie fallen. Das nehmen sich die Dresdener Gemeinschaftsgärtner_innen aus zu Herzen und so kam es, dass wir dabei waren beim Hechtfest.

Wir unterstützten die Gärtner_innen vom Hechtgrün (auch ein Garten des UFER-Vereins) mit einem Stand an dem eine Karte des Gartennetzwerks Dresden mit alle Gemeinschaftsgärten Dresdens zu sehen war. Und weil das mittlerweile schon so viele sind, kann so ein Blick auf die Gartenkarte seeeehr lange dauern. Damit niemand entkräftet den Stand verlassen musste, hat Steve sein im Sommercamp erworbenes Wissen über die Kunst des grünen Smoothie mixens gleich angewandt und leckerste Kreationen im Mixer hergestellt. Mhhhhh…. die „grünen Schmusis vom Schmusi Steve“, auf einer Grundlage von Früchten, waren verfeinert mit Mangold, Kapuzinerkresse und Brennnesselblättern aus den Gemeinschaftsgärten des UFER-Vereins. Und vor allem am Sonntag, als alle Hechtfestbesucher leicht verkatert durch die Straßen taumelten, kamen die Vitaminbomben super an. Wir konnten damit fleißig spenden sammeln, die dem Gartennetzwerk und dem UFER-Verein zu Gute kommen.

Im Hechtgrün selbst gab es noch viel mehr zu entdecken! Es wurde in liebevoller Handarbeit eine Bar gezimmert, die in Form eines Bootes alle Matrosen auf einen Schnaps einlud. Hechtsuppe gab es nicht, dafür aber Drinks verfeinert mit hauseigenem Holunder– und Kräutersirup.

Der ganze Garten wurde zur Chillout-Lounge mit Heukissen, Schaukeln, gemütlicher Beleuchtung, Feuerstelle und spannenden Naturgeräuschen aus jeder Ecke. Eine wahre Insel der Gelassenheit, auf der sich die Hechtfestbesucher_innen gern nieder ließen und einfach mal die Seele baumeln lassen konnten.

Ein sehr gelungenes Wochenende mit vielen spannenden Gesprächen über die Gärten Dresdens, den einen oder anderen Holunderschnaps, viel Spaß und netten Leuten. Vor allem wollen wir uns bei Philip vom Hechtgrün bedanken, der zusammen mit den Anwohnern den Garten zu einer der schönsten Attraktionen des Hechtgrüns hat wachsen lassen. Wochen und Monate lang wurde das alles vorbereitet und in den Tagen vor und während des Hechtfests wurde kaum ein Auge geschlossen. Es war schön ein kleiner Teil davon zu sein.

Für alle, die das Hechtfest verpasst haben oder schon immer mal wissen wollten, wie ein „grüner Schmusi á la Steve“ gemacht wird hier das Rezept zum nachmachen zu Hause:

für 1 Smoothie (300–400 ml)

Obst:

  • 2 Birnen
  • oder 2 Bananen
  • oder 1 Banane + 1 Birne
  • oder 3 Nektarinen

–> alle süßen, weichen Früchte funktionieren super

Grünzeug:

  • Mangold (1 Blatt)
  • Kapuzinerkresse (1–2 Blätter)
  • Brennnessel (4–8 Blätter)

Wasser:

  • 150 ml

Alles zusammen in einen starken Mixer oder Gefäß für Pürierstab geben und ca. 1 Minute mixen. Am besten das Grünzeug im Mixer unten und beim Pürieren oben platzieren, damit es gut zerkleinert wird.

Smoothies sofort nach der Zubereitung genießen oder höchstens 2 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Sonst schmecken sie nicht mehr, da der Fruchtbrei schnell anfängt zu gären.